Jesus rief ein Kind, stellte es in ihre Mitte und sagte: «Ich versichere euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht ins Himmelreich kommen». – Matthäus 18,2–3

Liebe Freunde

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Wer wird der Grösste im Himmel sein? Diese Frage stammt nicht etwa von einem Kind, sondern von den Jüngern, die mit Jesus unterwegs waren. Jesus antwortete ihnen: «Wer sich selbst erniedrigt und wie dieses Kind wird, der ist der Grösste im Himmelreich.» Durch das Vorbild des Kindes macht Jesus deutlich: Es braucht nicht nur einen Richtungswechsel, sondern auch einen Haltungswechsel im Herzen. Doch was zeichnet die innere Haltung eines Kindes aus?

• Ein Kind weiss, dass es Hilfe braucht. Es kann noch nicht für sich selbst sorgen und lebt in Abhängigkeit von seinen Eltern. Genauso sollte jeder Mensch seine Abhängigkeit von Jesus erkennen, nicht nur bei der Bekehrung, sondern auch täglich in den Herausforderungen des Alltags.

• Ein Kind glaubt, was man ihm sagt. Es hinterfragt weniger kritisch als Erwachsene und schenkt Vertrauen. So darf jeder Christ Jesu Worten vertrauen: «Ich bin immer bei euch» oder «Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken».

• Ein Kind weiss sich von seinen Eltern geliebt, selbst dann, wenn es Dinge tut, welche die Eltern verboten haben oder ihnen nicht gefallen. Ebenso darf ein Christ gewiss sein: Auch wenn er schuldig wird, bleibt Gottes Liebe zu ihm bestehen (Römer 8,38–39).

Aufgrund der Tatsache, dass Kinder diese Offenheit, dieses Vertrauen und diese Gewissheit mitbringen, sollten wir alles daransetzen, dass sie das Evangelium schon früh hören – damit Kinder ihr Vertrauen auf Gott setzen!

Herzliche Grüsse
Daniel von Reitzenstein
Missionsleiter